Wohnassistenz - Sandra Pantekoek & Holger Schnieders
Shownotes
In der neuen August-Folge von „Rollstuhl & Rakete“ sprechen wir über den Dienst der Wohnassistenz des Zentrum wa.b.e bei Vitus in Meppen. Menschen mit Behinderung können dabei in der eigenen Wohnung, in einer Wohngemeinschaft, mit einem Partner oder einer Partnerin oder auch im Elternhaus leben.
Sandra Pantekoek aus dem Zentrum wa.b.e. berichtet aus ihrem Arbeitsalltag. Holger Schnieders erzählt, wie ihn kompensatorische Assistenz in seinem persönlichen Lebensumfeld unterstützt.
🤝 Wohnassistenz bedeutet: individuelle Unterstützung im Alltag, verlässliche Begleitung, Hilfe zur Selbsthilfe und Assistenz auf Augenhöhe. Dabei stehen die persönlichen Wünsche, Fähigkeiten und Ziele des Menschen im Mittelpunkt. Die Unterstützung wird so gestaltet, dass Selbstständigkeit erhalten und weiterentwickelt wird – ohne unnötig Entscheidungen oder Aufgaben abzunehmen.
🎙️ Wir sprechen über Selbstbestimmung, Teilhabe, Privatsphäre, Wunsch- und Wahlrecht und die Frage: Wie kann ein gutes Leben in den eigenen vier Wänden mit der richtigen Unterstützung gelingen?
Ihr habt am Wochenende noch nichts vor? Dann besucht doch mal das Moormuseum in Groß-Hesepe. Übrigens: eine Empfehlung von Holger!
Transkript anzeigen
00:00:02: Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Rollstuhl und Rakete.
00:00:17: Dem inklusiven Podcast von Vitos aus Mappen.
00:00:21: Mein Name ist Markus Struhtigmann und ich freue mich, dass ihr auch heute wieder eingeschaltet habt!
00:00:28: Wie und wo möchten wir eigentlich leben?
00:00:31: Diese Frage ist für jeden Menschen von großer Bedeutung.
00:00:34: Auch Match mit Behinderungen sollen selbst entscheiden können, ob sie alleine gemeinsam mit anderen in einer Partnerschaft oder auch weiterhin im Elternhaus leben möchten.
00:00:43: Außerhalb der besonderen Wohnformen gibt es dafür in Niedersachsen das Angebot der Wohnassistenz.
00:00:49: Fachkräfte begleiten Menschen mit Behnderung in ihrer eigenen Wohnung und unterstützen sie dort wo im Alltag Hilfe benötigt wird – dabei geht's nicht darum den Menschen Entscheidungen abzunehmen, es geht darum ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben im eigenen Umfeld zu ermöglichen.
00:01:10: Doch wie sieht diese Unterstützung eigentlich ganz praktisch aus?
00:01:13: Was sind sogenannte kompensatorische oder auch qualifizierte Assistenzleistungen und welche Chancen eröffnet die Wohnassistenz für Teilhabe Selbstbestimmung sowie das persönliche Wunsch-und Wahlrecht.
00:01:27: Darüber spreche ich heute mit Sandra Pantecoke, sie ist Gopenleitung im Zentrum Warbe und begleitet als Fachkraft Menschenmitbehinderung in ihrem eigenen Wohnumfeld.
00:01:37: Sie berichtet uns von ihrer Arbeit Und gibt Einblicke in den spannenden Alltag der Wohnassistenz.
00:01:43: und an ihrer Seite begrüße ich zu dem Holger Schneiders.
00:01:48: Er nutzt selbst die Angebote der Wohn Assistenz, er hält über den Dienst kompensatorische Assistenzeistungen.
00:01:55: Er wird uns erzählen wie diese Unterstützung in seinem Alltag aussieht und was ein selbstbestimmtes Leben für ihn ganz persönlich bedeutet!
00:02:04: Freut euch also auf ein offenes Gespräch über das Leben in den eigenen vier Wänden, Über Unterstützung auf Augenhöhe und über die Möglichkeit, Die das Bundesteilhabegesetz Menschen mit Behinderungen ein Stück eröffnet.
00:02:17: Und ich sage herzlich willkommen meinen beiden Gästen Sandra Pante Cook und Holger Schneiders.
00:02:23: Moin ihr Beinen!
00:02:24: Hallo!
00:02:24: Moin moin
00:02:26: Ich freue mich sehr dass Ihr heute da seid und würde jetzt Mit einer Einstiegsfrage starten, die da lautet Wir sind ja mitten im Sommer Und ich wollte euch mal fragen, Sandra und Holger.
00:02:35: Seid ihr eher Team Sommerurlaub mit Koffer packen und wegfahren?
00:02:39: Also irgendwo in die Berge oder ans Meer oder sogar im Flugzeug?
00:02:42: Oder eher Team Balkon also eigener Garten und einfach zu Hause entspannen?
00:02:48: Ich fang mal mit dir an, Sandra Ladies First-Holga.
00:02:50: Sofern müssen wir sagen.
00:02:52: Sandra was würdest du sagen?
00:02:53: Tatsächlich team Sommerurlaub
00:02:55: wegfliegen
00:02:56: an den Strand!
00:02:57: Bist du schon im Urlaub gewesen jetzt?
00:02:59: Also wir haben ja unsere Augustfolge und das heißt, du hast deinen Urlaub schon hinter dir.
00:03:03: Genau ich war in der Türkei... Oh wie schön!
00:03:04: ...jetzt im August steht aber tatsächlich noch ein Urlaub aus.
00:03:07: da geht es dann nach Österreich.
00:03:09: dann doch noch ein bisschen Abwechslung Aber Wandern
00:03:11: richtig?!
00:03:12: Ja wir wollen wandern.
00:03:13: Ahja okay Ich darf sagen, ich war auch Wandern mit meiner Familie.
00:03:16: Ich war in Österreich Und ich bin ja doch ein bisschen von der Leibesfülle fülliger und habe festgestellt so die Schwerkraft in den Bergen.
00:03:25: Es ist ja nicht so wie im Wasser, dass dann alles einfacher geht.
00:03:27: Sondern es wird durchaus beschwerlicher wenn man auch ein Wanderweg ist.
00:03:31: Aber ich hab's gemeistert.
00:03:32: Wenn man dann oben auf dem Berg ist, ist das auch irgendwie spannend?
00:03:35: Schönes Gefühl!
00:03:36: Ja, es ist ein schönes
00:03:36: Gefühl.
00:03:37: und ich
00:03:37: wollte noch kurz fragen, Türkei hast du gesagt ... Das war ja vor ein paar Jahren so'n richtiges Inland.
00:03:42: Ist in den letzten Jahren so n bisschen von der Bildfläche verschwunden.
00:03:45: Man hört so viele, auch aufgrund der Krisen in der Welt, bleiben doch eher in Deutschland oder den nahen Staaten also Frankreich oder Ostsee-Nordsee
00:03:54: usw.,
00:03:55: wie erlebst du das?
00:03:56: Also da wo du warst, war auch richtig fast los wahrscheinlich ne?
00:03:59: Genau, ich war ein Zide Das ist immer noch ein Tourismusort und da war super viel los.
00:04:04: Aber auch super schön da!
00:04:06: Bist du jemand, der dann vierzehn Tage nur auf der Couch liegt?
00:04:09: Und am Pool und liest oder bist du auch jemanden der Kultur bolstern?
00:04:14: Genau also hauptsächlich schon viel lesen einfach nur entspannen aber hin und wieder muss man doch den einen oder anderen Ausflug herhalten die ja Altstadt besichtigen oder wir haben auch eine Buggy-Tour schon mal gemacht.
00:04:27: Ein bisschen action.
00:04:28: Super Holger, wie sieht's bei dir aus?
00:04:31: Wir haben uns vorher auf das Du geeinigt.
00:04:33: Bist du eher so der Urlauber, der wegfährt oder lieber im eigenen Garten?
00:04:38: Also da wir ein großes Grundstück haben bin ich eher Teamgarten also kann man bei uns gut aushalten.
00:04:47: Ja sehr schön.
00:04:48: Hast du da auch jemanden, der sich stundenlang mal hinlegen kann oder an einem Ort verweilen kann?
00:04:55: Nee.
00:04:55: Ich brauche Down-Edgen, aber oben mit Hinlingen ist nicht viel!
00:05:00: Wir reden ja gleich noch ein bisschen über dich privat.
00:05:02: Insofern interessiert mich das sehr was du für ein Typ bist und was du so in Hobbys hast.
00:05:07: Vorher wollte ich euch eben fragen wenn ihr euch jetzt nochmal außerhalb des Urlaubs einen ganz spontan perfekten Sommertag bauen könntet Wie würde der aussehen?
00:05:18: Gibt es so ... Sandra, wenn du mal drüber nachdenkst.
00:05:21: Du musst morgen nicht arbeiten die Sonne scheint.
00:05:23: Wo sagst du, so würde ich meinen perfekten Tag gestalten!
00:05:27: Also erstmal ein bisschen ausschlafen ganz entspannt Frühstücken eine kleine Rad oder Inliner-Tour an den See und da dann gemütlich mit der Picknick der Kepicknicken.
00:05:38: Sehr gut das hört sich gut an.
00:05:40: Und abends noch mal einen Restaurantbesuch.
00:05:41: Oder sagst so ne auf der coache hause auch schön
00:05:45: Beides
00:05:46: beides Holger, wie sieht für dich ein perfekter Sommertag aus?
00:05:52: Äh ... ja auch mit Fahrrad fahren.
00:05:55: So weit es mir möglich ist und abends Entspannung vielleicht lecker ihm wo essen?
00:06:05: das wäre schon...
00:06:06: Bist du ein Grilltyp?
00:06:07: also grillst du gerne oder?
00:06:09: Nee
00:06:10: eher
00:06:11: Leckeressen gehen.
00:06:12: Ja genau, lecker Essen gehen und sich gut gehen lassen.
00:06:16: Genau.
00:06:17: Vielleicht müssen wir unseren Hörer mal eben erzählen.
00:06:19: Du bist an den Rollstuhl gebunden
00:06:21: und deswegen
00:06:22: hast du gerade wahrscheinlich auch gesagt Fahrradfahren soweit wie es möglich ist, vielleicht machst du das mal eben erklären?
00:06:27: Hast du so ein Handbike oder wie läuft das dann?
00:06:29: Ja
00:06:29: genau ich habe einen Vorsatzrad wo ich denn mit fahren kann.
00:06:35: Ah ja alles klar!
00:06:36: Super.
00:06:36: Wir wollen euch beide natürlich, bevor wir auf das eigentliche Thema zu sprechen kommen noch ein bisschen persönlich auch kennenlernen und deswegen würde ich sofort beginnen mit der ersten Rubrik die wie folgt lautet?
00:06:49: Vitus
00:06:50: privat.
00:06:52: Vitus Privat!
00:06:52: Wir wollen ein bisschen über euch erfahren wo ihr herkommt was ihr bisher so gemacht habt und auch da würde ich wieder Ladies First sagen wir sind ja Gentlemen Holger ne?
00:07:00: Ja genau
00:07:01: Sandra und dich einmal fragen wollen Vielleicht magst du uns mal ein bisschen mitnehmen.
00:07:07: Wo bist du aufgewachsen?
00:07:09: Wie hast du zum Kindergarten gegangen, wie ist deine Schullaufbahn gelaufen?
00:07:14: Was hast du dann gemacht?
00:07:15: die berufliche Entscheidung?
00:07:16: Du bist ja jetzt bei Vitos.
00:07:17: Wie bist du vielleicht zu Vitos gekommen?
00:07:19: Vielleicht kannst du uns einen kleinen Einblick geben.
00:07:21: Ja sehr gerne!
00:07:23: Also ich bin im Parkenburg geboren aber in Aschendorf aufgewacht.
00:07:27: Da hab' ich auch meinen Elternhaus Bin vor ca.
00:07:30: acht Jahren aber jetzt auch dann wieder nach Papenburg gezogen, da lebe und wohne ich.
00:07:35: Ich habe in Aschendorf die Amandos-Schule, die Grundschule besucht.
00:07:39: Bin dann in Papenburg aus Mariengönasium gegangen, habe dort mein Abitur gemacht.
00:07:45: Wusste noch nicht so ganz was ich danach dem Abiturt machen möchte?
00:07:48: Und habe tatsächlich erst ein freiwilliges soziales Jahr gemacht im heilpädagogischen Kindergarten in PapENBURG.
00:07:54: Ich wollte da aber dann doch nicht so ganz in die Richtung gehen, habe ein duales Studium dran gehangen.
00:08:00: In Richtung Gesundheitsmanagement.
00:08:02: das hab ich ja auch zu Ende studiert.
00:08:04: Ich hab genau im Fitnessstudio gearbeitet, das war dual.
00:08:09: Habe dort meine ganzen Trainer-Dizenz erwerben können.
00:08:12: Ich habe eine Fitness-Trainer B-Lizenz, bin Gesundheitstrainerin und hab den Gesundheitscoach.
00:08:16: Da redet man nicht so viel drüber und guckt mich so schwierig an hier!
00:08:22: Ich
00:08:23: hab immer das Gefühl, bei solchen Leuten, die in so einer Branche haben.
00:08:25: Die gucken einen sofort durchdringend an nach dem Motto ... Du kannst auch mal wieder ins Fitnesscenter gehen?
00:08:31: Das wird dir ganz gut tun!
00:08:32: Ich versuche nur ganz höflich Blickkontakt zu halten.
00:08:38: Das Studium ging auch dreieinhalb Jahre und ... Wo
00:08:42: hast du studiert?
00:08:43: Das war im Köln an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheit.
00:08:48: Und da war ich dann immer ... Ja, ungefähr einmal im Monat für drei volle Tage war ich dann da.
00:08:54: Und an den anderen Tagen hab ich immer im Fitnessstudio gearbeitet.
00:08:57: Genau!
00:08:58: Hab dann zu Ende studiert und wollte doch noch irgendwie so ein bisschen weiter.
00:09:04: Es gab einen entscheidenden Moment im Fitness-Studio.
00:09:06: Wir hatten ein Mitglied mit Autismus.
00:09:11: Genau, das war auch ganz interessant.
00:09:12: Der war ja einundzwanzig Jahre alt zu dem Zeitpunkt aber auch so im Körper von so einem vier zum fünfzehnjährigen auf dem Entwicklungsstand hatte auch Diabetes und war ja ganz wild und hat nicht immer so gehört wie es eigentlich sein sollte.
00:09:29: Ist irgendwie auch total interessant, wie dann da in dem Zeitraum das Training was gebracht hat.
00:09:34: Wie er auch so von Verhalten sich ein bisschen geändert hat und auch wie ich mit ihm damals umgegangen bin, weil er bei mir Mitglied war und ich hab immer die ganzen Trainings begleitet.
00:09:43: Und so bin ich dann irgendwie doch noch auf den Gedanken gekommen soziale Arbeit studieren zu wollen.
00:09:48: Wollte das aber nicht Vollzeitstudien sondern gerne dual, um nebenbei Berufserfahrungen natürlich zusammenzusammeln?
00:09:54: Hab geschaut okay wo ... In der Umgebung kann ich das machen.
00:09:57: Ich bin auch so ein Heim-Mensch, also ich bin noch gerne bei mir in einer Heimat und bin auf das Sangvituswerk gestoßen.
00:10:04: Genau da hab' ich dann einfach mal eine Bewerbung hingeschickt, wurde dann auch tatsächlich angenommen und habe hier jetzt soziale Arbeit, auch dual studiert.
00:10:12: Es war dann so dass ich an zwei Tagen in der Woche an der Berufsakademie im Melle war.
00:10:17: dort waren die Lehrpraxis und an den anderen drei Tagen habe ich dann in einer Wohnassistenz gearbeitet.
00:10:25: Und jetzt bin ich auch schon seit vier einhalb Jahren hier in der Wohnassistenz und seit letztes Jahr Oktober fertig ausgebildet.
00:10:33: Da freuen wir uns doch sehr, dass du immer noch bei uns bist.
00:10:36: Sag mal wenn wir so ein bisschen zurückkommen auf deine Kindheit, bist du in Papenburg auch irgendwie noch ehrenamtlich aktiv?
00:10:43: Also bist du irgendwie in Vereinen organisiert oder bist du irgendwo tätig?
00:10:48: Genau also ich habe Früher war ich Messdienerin.
00:10:51: Genau, in Aschendorf in der Kirche und habe dann auch eine Zeit lang Messdina selbst mit ausgebildet.
00:10:56: Und ansonsten hab' ich ja an Aschgendorf ganz lange Fußball gespielt.
00:11:00: Ah, auch
00:11:01: noch?
00:11:01: Genau bis es dann ... Bis zu meinem ersten Studium leider nicht mehr möglich war.
00:11:05: Wir dürfen verraten dass unser Chef ja auch aus Aschndorf kommt.
00:11:07: das heißt du könntest ja ne Fahrgemeinschaft theoretisch mit ihm machen.
00:11:10: Theoretisch schon!
00:11:11: Wenn die Zeiten passen
00:11:12: würden.
00:11:12: Die laufen
00:11:13: wahrscheinlich ein bisschen nebeneinander her.
00:11:15: Ja, wahrscheinlich genau.
00:11:18: Ja, sag mal.
00:11:19: Kannst du dich noch mal so ... Wenn du an deine Kindheit zurückerinnerst daran erinnern, was du früher mal werden wolltest?
00:11:26: Warst du immer schon sozial aktiv?
00:11:27: oder was hattest du früher?
00:11:28: Was wollte die kleine Sandra werden?
00:11:31: Tierärztin!
00:11:32: Ich wollte immer Tierärzins werden.
00:11:34: Hast
00:11:34: du noch Tiere jetzt heute?
00:11:35: Genau, wir haben zwei Katzen.
00:11:36: Ah okay.
00:11:37: Genau und ja... Tierärztin bin ich dann ja doch nicht geworden.
00:11:43: Aber die Liebe zu Tieren ist geblieben?
00:11:46: Genau, wir hatten auch immer ein Hund.
00:11:47: Ich bin mit einem Hund aufgewachsen bis vor zwei Jahren und hatten selber noch einen Hund.
00:11:52: Hat die Sandra einen Spitznamen?
00:11:55: Ganz früher, in einer Grundschule wurde ich Sahne genannt.
00:11:59: Sahne?
00:12:00: Okay!
00:12:00: Genau, aber heute hab' ich keinen Spitznamen mehr.
00:12:03: Ich hätte gedacht so Panti oder so könnte ja auch so sein.
00:12:06: also dein Name gibt ja ein bisschen was her.
00:12:07: da könnte man was draus machen.
00:12:09: das stimmt aber nee tatsächlich
00:12:10: vielleicht habe ich den Flock jetzt gerade gesetzt.
00:12:12: ja Mist
00:12:15: Sag mal, wenn wir mal deine Freunde fragen würden oder deine Eltern.
00:12:20: Was würden die eigentlich über dich sagen?
00:12:21: Was für ein Typ ist also wie ... Ich weiß, erzähle ich immer sind ja so klassische Fragen aus dem Vorstellungsgespräch.
00:12:28: aber was sind so deine Dinge wo man sagt, wenn ich an Sandra denke, die isst das?
00:12:32: Was würden sie sagen?
00:12:34: Sehr herzlich auf jeden Fall immer mit einem Lächeln im Gesicht und eigentlich immer dankbar für dass war es Ja, was diese auch im Leben erreicht hat.
00:12:45: sehr schön.
00:12:46: Sag mal, du hast gerade gesagt, du bist ein Heimmensch.
00:12:49: Du bist gerne im Emsland in Papenburg?
00:12:53: Was sagst du?
00:12:55: ist das Ems Land für dich?
00:12:56: Also was ist Heimat für dich oder auch das EMS Land?
00:12:59: Ist das Eensland-Heimat für Dich?
00:13:01: Ja!
00:13:01: Das auf jeden Fall.
00:13:02: Also Heimat ist da wo zu Hause es und ... Ich hab ja in Köln auch studiert.
00:13:08: Das war eine große Stadt für mich, und ich war immer so froh, wenn ich wieder zu Hause war, weil es war immer laut, es war so viel los ... Und das ist einfach
00:13:18: nichts
00:13:19: für mich.
00:13:22: Gibt es so Orte im Papenburg oder in der Umgebung wo du gerne bist?
00:13:27: Gibt's einen geheimen Ort, wo man ... Wenn du viel Stress hast oder wenn du dran denkst, unabhängig gerne hinfährst, gibt es so ein Ort?
00:13:36: Also, wenn ich viel Stress hab, bin ich einfach gerne auch zu Hause oder bei meinen Eltern im Haus.
00:13:41: Ansonsten ... um mal rauszukommen, geh ich ganz gern in den Stadtpark oder bummel bei uns am Hauptkanal hoch.
00:13:48: Ich meine, Parpenburg hat sich in den letzten Jahren ja ordentlich entwickelt.
00:13:51: Da ist eine Menge los auf Konzerte und Sommerleben so angeht.
00:13:54: Da is touristisch einiges passiert so, ne?
00:13:57: Also lohnt's dich, genau!
00:13:58: Das
00:13:58: lohnt sich definitiv.
00:13:59: Eine Reise nach Parenburg ist es immer wert.
00:14:02: Sehr schön.
00:14:03: Kannst du dich auch eine Standardfrage an ein Gericht aus deiner Kindheit erinnern, dass du vielleicht so bei Oma oder Opa oder auch was deinem Eltern irgendwie gemacht haben wo du sagst oh Gott da sterb ich für das wenn ich das heute noch sehe oder esse.
00:14:16: Oder manchmal kommt man ja auch in Restaurants und hat so Gerüche und erinnert sich plötzlich zurück gibt es sowas?
00:14:22: Also bei meinen Eltern?
00:14:23: meine Mama macht eine ganz leckere Nudelbolognese.
00:14:27: Und woran ich auch immer ganz gerne denke, an früher meine Oma hat immer Donauwelle.
00:14:31: Das ist ja in Kürchen immer selber gemacht und war schon wirklich sehr lecker.
00:14:36: Ja,
00:14:36: sehr gut!
00:14:37: Das heißt da kommen so Kindheitserinnerungen hoch?
00:14:40: Definitiv!
00:14:42: Sandra, bis hierhin vielen Dank für den kleinen Einblick.
00:14:45: Holger jetzt komme ich zu dir und auch dich möchte ich gerne fragen ob du uns mal erzählen kannst wie du aufgewachsen bist.
00:14:52: also wo kommst du her?
00:14:53: vielleicht magst du mal kurz wie alt du bist?
00:14:55: Und wie bist so aufgewachsen?
00:14:57: das wir mich freuen.
00:14:58: Ich
00:14:58: bin geboren in einem Krankenhaus und aufgewackt bin ich in Twist Rüller Moor, Rülla Feld.
00:15:08: Da war gleich der Kindergarten, die Schule pro Ort.
00:15:13: Das habe ich ganz normal besucht und dann bin ich nachher zum Trees zur Schule Und von da aus... ...dann hab' ich so ein Berufsbildungsjahr gemacht.
00:15:30: Leider konnte ich keine Ausbildung machen Und von daar bin ich denn weich sogar zwei Jahre hier in Vitoswerk, in der Werkstatt.
00:15:43: Und von da aus bin ich denn ... in der Privatwirtschaft gewechselt, weil sich bei uns eine ... einer selbstständig gemacht hat.
00:15:55: und da war ich dann fünf Jahre an ne konventionellen Drehbank.
00:16:02: Und ja, durcheinwerkliche Beruf hat mich immer sehr interessiert.
00:16:08: mein Vater hat Schmied damals gelernt.
00:16:12: Mein Opa war in der Klasmann Werke und von daher hatte er auch eine Werkstatt, wo ich früher schon immer was gebastelt habe.
00:16:25: Dann hab' ich Modellbau gemacht so lange es konnte... ...und jetzt habe ich oder hat mein Vater mir Zwei See-Container, so Bürokontainer wo meine jetzige Werkstatt ist.
00:16:44: Mit CNC Fräse CO² Laser und drei D Drucker.
00:16:50: Wo mich mein Cousin gut unterstützt in Sinne eher bastelt es fertig und ich muss damit arbeiten.
00:16:59: Super!
00:17:00: Total interessant.
00:17:01: Wir hatten gerade am Anfang schon drüber gesprochen, du sitzt im Rollstuhl.
00:17:05: Ist das eine
00:17:06: angeborene Geschichte seit der Erkindheit?
00:17:08: Ja, das ist eine seltene Krankheit die genetisch bedingt ist und sich... ja es nennt sich friedreichische ATC und davon gibt's ganz viele Unterarten und ich hab' eine Seltener erwischt Weil die meisten sind sehr aggressiv und meine ist eher schleichend.
00:17:35: Also es wird nicht besser, von daher ...
00:17:39: Sag mir mal eben als Kind warst du auch schon an den Rollstuhl gebunden oder nicht?
00:17:45: Nein!
00:17:46: Oder ja, sagen wir's so weil ich hatte einen guten Ehrgottherrbeut war sehr engagiert.
00:18:00: Und dadurch konnte ich noch bis, ja, ich glaub, ... oder so brauchte ich kein Rollstuhl oder viel langere Strecken nur.
00:18:13: Sag mal eben und du hast ja gesagt, auch ausbildungstechnisch warst in diesem Werk als Dreher beziehungsweise als Metall bearbeitet?
00:18:21: Ja genau.
00:18:22: Wie
00:18:22: lange hast Du in diesen Job gearbeitet?
00:18:24: Fünf
00:18:25: Jahre.
00:18:25: Okay, und das ist dann Teil deiner vorlaufenden Erkrankung?
00:18:29: Dass bestimmte Gliedmaße im Grunde noch mit der Zeit sich verändern
00:18:35: oder ... Genau, weniger hier Gleichgewicht oder Handkraft.
00:18:42: Vor allen Dingen viel weniger.
00:18:45: Und irgendwann wurde es auch zu gefährlich, weil wie gesagt Drehmaschine, Bohrmaschine
00:18:52: etc.,
00:18:54: Sag mal, wie lebst du aktuell?
00:18:55: Du hast eine eigene Wohnung oder wo bist du?
00:18:57: Ja ich hab auch eine Wohnung.
00:19:01: Lebe aber noch in meinen Elternhaus weil unser Anwesen ist etwas größer und ich habe die Wohnung von meiner Oma übernommen.
00:19:13: Die Anlieger-Wohnung dann und da lebe ich eigentlich selbstständig drin Und krieg noch halt Unterstützung von meinen Eltern damit, aber rein theoretisch kann ich weitestgehend alles selbst machen.
00:19:30: Hast du einen Pflegegrad?
00:19:32: Ja, ich hab den Pflege grad vier
00:19:36: und bekommst Du auch Hilfe durch ein Pflegedienst noch zusätzlich?
00:19:39: Ja genau einmal wöchentlich sind die denn bei mir.
00:19:43: Aber ich sag mal so die tägliche Wäsche also eine Wäschel einmal klar Von Kleidung, aber auch Körperwäsche.
00:19:50: Körperpflege machst du selber?
00:19:52: Ja genau!
00:19:54: Aber zu Körperschläge werde ich denn einmal wöchentlich unterstützt... ...dass die meinen Körper nachgucken.
00:20:02: wenn da was sich zum Glück noch nie hatte irgendwie adekubitus oder sowas in Anmarsch
00:20:10: wäre
00:20:11: dass sie mich früh genug vor waren gehe dann mal mit los.
00:20:15: da könnte was sein oder so.
00:20:18: Sag mal, und wie gestaltest du aktuell deine Tagesstruktur?
00:20:21: Bist du irgendwo am Arbeiten oder ...
00:20:24: Nee ich bin jetzt Rentner.
00:20:26: Ich mache für mich selbst viel Und wir haben ein großes Grundstück wo ich noch gerne mich aufhalte.
00:20:39: Wir haben Moorgebiet hinterm Haus Wo man auch schnell hin ist mit einem Immobil oder ähnliches.
00:20:47: Also du liebst auch die emsländische Landschaft?
00:20:49: Ja genau.
00:20:51: Was frag ich dich auch, was liebst Du am Emsland oder was liebst Du auch an dem Dorfleben wo Du bist?
00:20:58: Ich muss sagen... Die Ems ist schon ganz schön!
00:21:04: Ist momentan was schwierig weil wie gesagt es schreitet meine Krankheit ja vor.
00:21:10: dabei jetzt mit der persönlichen Assistenz kann man wieder etwas mehr unternehmen.
00:21:17: Ja,
00:21:17: sehr schön.
00:21:18: Sag mal und du sagst es gerade.
00:21:21: also die Erkrankung ist fortschreiten.
00:21:22: das heißt
00:21:23: ja
00:21:24: leider zu befürchten dass sich der Zustand auch in Zukunft nicht verbessert sondern vielleicht auch ein anderen Weg geht?
00:21:30: Ja genau wo wir zurzeit werden was ich sehr merke meine Hände weniger.
00:21:40: Darf ich dich fragen schon vielleicht sind wieder innerlich so bisschen im Thema interessiert mich aber Wie gießt du damit um?
00:21:46: Das ist ja auch schon nicht so einfach, diesen körperlichen Verfall mitzubetrachten und zu wissen das was jetzt so kommt wird erst mal nicht besser.
00:21:55: Wie bleibst du da auch mental stabil?
00:21:58: also wie schaffst du das auch zu verarbeiten?
00:22:01: Wie gesagt ich habe viel Ablenkung.
00:22:04: dadurch dass ich halt viel bastel aber kriege ich auch viel Unterstützung von Familie, also Cousin.
00:22:14: Auch
00:22:15: viel drüber reden praktisch?
00:22:16: Ja, darüber reden direkt nicht.
00:22:19: aber dass ich abgelenkt bin und da ich auch eine Rollstuhl-Gemeinschaft oder Rollstuch in den Alltag und dadurch viele Rollstufahrer habe die wesentlich schlimmer dran sind Kann ich mit meiner Situation doch gut leben?
00:22:44: Ist nicht immer einfach, aber wenn ich mir manche andere begucke wie schlimm dies haben kann ich mal lieber darüber leise sein.
00:22:55: Nicht so viel Ja-Mann und ihr machen
00:22:58: Schappo, ich finde da können viele Menschen was von Lernen von so einer Aussage waren.
00:23:04: Sag mir mal grad hab' ich's auch Sandra.
00:23:07: gefragt hast du so ein Gericht aus der Kindheit wo du sagst Da erinnere ich mich noch gut dran.
00:23:12: Meine Oma oder mein Opa, die haben immer das und das gekocht... Also
00:23:16: da gibt's schon mehrere.
00:23:18: Meine oma hat zum Beispiel immer gute Pfannekuchen gemacht mit Pfannenkuchen mit Speck.
00:23:24: Das war immer gut!
00:23:25: Oder natürlich Kohlrollen.
00:23:28: Oh,
00:23:28: die auch genau.
00:23:30: Ist du heute noch gerne?
00:23:31: Ja, genau.
00:23:32: Kochst du selber auch oder lässt du lieber kochen?
00:23:36: Ich würde ... mehr machen, aber meine Hände lassen das nicht unbedingt zu.
00:23:43: Wahrscheinlich mit Hilfe wird's gehen ... Aber Kleinigkeiten wie Fettiggerichte, so was krieg ich noch hin.
00:23:51: Ah
00:23:52: ja okay!
00:23:53: Sag mal gibt es für dich so ein Lieblingsplatz bei euch im Dorf oder bei dir auf dem Hof wo du gerne bist?
00:23:59: Äh... Wie gesagt DMS ist sehr schön und dass Ja, es gibt noch das MoMuseum wo man auch mal hinfallen kann Sonntags oder an Wochenende und sich da mal gut gehen lassen kann mit einem schönen Stück Kuchen.
00:24:21: Sag mal jetzt hab ich irgendwie Leuten hören dass du ein besonderes Hobby hast.
00:24:25: ist das so?
00:24:26: Vielleicht kannst du darüber mal erzählen!
00:24:27: Ja und zwar spielig Rollstuhl Rackby
00:24:32: Rollstuhl, Rackby.
00:24:34: Das hab ich so ein bisschen verlauten gehört und hab hier im Haus heute morgen mal so ein bißchen erzählt Und da haben die alle gesagt das gibt's ja was?
00:24:41: Das gibt es hier im Emsland.
00:24:43: Wo machst du das?
00:24:44: Ja das ist relativ neu.
00:24:47: Ich glaube seit... ...sind wir sehr aktiv.
00:24:54: und ja eigentlich Die Rollstuhl-Gemeinschaft heißt oder der Verein heißt BSC Emsland.
00:25:04: Und da drunter zählen mehrere Spaten und zweimal Rollstühle in den Alltag, das heißt wenn man Neu-Querschnitts gelähmt ist oder einen Schlaganfall was auch immer passieren kann Was man kein wünschen will aber wie man da so ein bisschen aufgefangen die ersten Schritte in den Rollstuhl zu machen oder die ersten Züge in der Rollstuhe, weil man läuft ja im Halt nicht.
00:25:37: Und es gibt noch Basketball was ziemlich bekannt ist und ...
00:25:43: Die waren ja sogar in der ersten Liga richtig schon?
00:25:46: Ja
00:25:46: also unsere Basketballer sind sehr gut vertreten würde ich mal sagen Ja, Basketball, Rugby gibst du denn noch Rollstuhl?
00:25:58: Kids gibt's auch von null bis achtzehn, meine
00:26:03: ich.
00:26:05: Die Kinder gleich lernen eine Rollstühle umzugehen und ...
00:26:10: Jetzt sag mir mal, wie muss ich mir das vorstellen, ein Rollstuchel-Rugby?
00:26:13: Ihr steht ähnlich wie ... Es geht ja immer darum, man hat einen Ball oder muss den über eine bestimmte Linie bekommen.
00:26:19: Fetzt ihr aufeinander los und niedtet euch da um mit dem Rollstuhl?
00:26:22: Ja.
00:26:24: Habt ihr spezielle Rollstühle, die ich gesichert
00:26:26: sind?
00:26:27: Wir haben spezielle Rollstühlen.
00:26:29: Ich nenne sie mal ... Man kann dazu sagen Mad Max!
00:26:35: Weil Sie sind sehr russikal durch den Gebrauch halt.
00:26:41: Da haben Sie Boilen, Schrammen.
00:26:44: Weil wir fahren mit Falleabsicht ineinanderein Echt?
00:26:49: Und versuchen den Gegner halt
00:26:52: zu stören.
00:26:52: Er will nach links und wir halten denen auf, so dass unsere Spieler nach vorne hin können.
00:27:04: Und dann gibt es auch mal vielleicht eine kleine Beule am Knie oder am Arm, wenn da mal richtig ramponiert so ein ganzes Spiel durchgeführt wird.
00:27:10: An Knie eher weniger weil wir sitzen sehr sicher drin und höchstens mal dass man sich den Pferd klemmt oder den Arm aber... Wahnsinn!
00:27:22: Passieren tut da in real eigentlich nichts.
00:27:26: Holger, finde ich mega interessant!
00:27:27: Danke für diese kleine Erfahrung.
00:27:29: Sag mir mal eben, habe ich gerade auch schon Sandra gefragt?
00:27:32: Wenn man so deine Freunde oder auch deine Eltern fragen würde was würden die sagen, was du von Typ bist?
00:27:37: also... Was würden sie sagen wenn wir fragen sag doch mal wie was ist Holger vom Typ?
00:27:43: Ich glaube sehr aufgeschlossen halb für Neues ausprobieren.
00:27:49: Ja geht oder geht nicht
00:27:52: Würde ich bestätigen, wenn man hört, dass du Rollstuhl-Racbi spielst.
00:27:55: Interessant das zu tun!
00:27:56: Ja, Wahnsinn.
00:27:57: Ja macht schon Spaß.
00:27:59: Schön.
00:27:59: Schöne Gemeinschaft.
00:28:01: Das glaube
00:28:01: ich.
00:28:02: Man kommt raus...
00:28:03: Super Danke euch beiden.
00:28:06: bis hierhin für diesen kleinen Einblick.
00:28:08: wir verfeinern das Ganze jetzt noch mal in einem kleinen Spiel und das heißt wie folgt?
00:28:14: Entweder
00:28:17: oder Genau entweder oder Ich gebe euch zwei Begriffe Und ihr müsst euch im besten Fall für einen entscheiden und mir vielleicht auch sagen, warum ihr euch für diesen Begriff entschieden habt.
00:28:29: Da würde ich mal mit dir anfangen Holger.
00:28:32: Und zwar was liebst du mehr?
00:28:33: Musik oder Filme?
00:28:35: Musik!
00:28:37: Hast du dann speziellen Lieblingskünstler?
00:28:40: Nein hab' ich nicht aber eher etwas älteres so neuntiger so Haus... Ja, sowas in der Art ist schon gut.
00:28:51: Da kann ich
00:28:53: abschalten!
00:28:54: Wie sieht's bei dir aus?
00:28:55: Filme oder Musik Sandra?
00:28:56: Tatsächlich Filme.
00:28:58: Genau einfach um auch da abzuschalten und nichts denken zu müssen sondern einfach nur sich auf den Film konzentrieren zu können.
00:29:05: Bist
00:29:05: du so ein Junkie wie heutzutage?
00:29:07: ja viele auch mit Netflix Amazon Prime Und kannst dich da auch briseln lassen von Serien und solchen Dingen?
00:29:15: Junkies würde ich jetzt nicht sagen Aber hin und wieder gibt's doch den einen oder anderen Film, die ich dann davor gucke.
00:29:23: Sandra, dann die Frage ... Liebst du die Ordnung?
00:29:26: Oder bist du eher auch manchmal chaotischer Mensch?
00:29:30: Auf der Arbeit lief ich die Ordnung zu Hause.
00:29:33: Wenn man meinen Freund fragen würde, könnte es auch mal chaotisch sein!
00:29:36: Ah
00:29:36: ja okay, witzig.
00:29:37: Wie siehts bei dir aus, Holger?
00:29:38: Chaotisch oder ordentlich?
00:29:43: Äh, ordentlich aber... gibt auch Situationen, wo es sehr kauschisch ist.
00:29:51: Ordentlich musst du wahrscheinlich insbesondere bei deiner Arbeit sein damit ich sage mal wenn du mit einer Drehmaschine oder mit diesen Dingen arbeitest da ist ja viel Präzision auch gefragt und da wäre Unordnung oder wildes Kauderwelsch wäre irgendwie gar nicht so angebracht glaube ich.
00:30:04: ne?
00:30:05: Genau
00:30:06: müsste schon alles gewurnert sein.
00:30:09: das ist gut.
00:30:10: sag mal was magst du lieber Pizza oder Burger?
00:30:16: Ich sag mal, beide schwierig.
00:30:18: Aber ich würd mich für Pizza hinreichen lassen.
00:30:21: Beide
00:30:21: schwierig?
00:30:21: Bist du nicht so ... Ernährst du dich da eher anders?
00:30:25: Ja genau, ich ernehm mich anders aber ja...
00:30:28: Wenn dann Pizza!
00:30:29: Ja, genau.
00:30:31: Sandra wie sieht's bei dir aus?
00:30:33: Auf jeden Fall Burger.
00:30:34: Und muss das ein Spezieller sein?
00:30:36: Wie sieht der richtig gute Burger aus?
00:30:39: Ist es eher klasse?
00:30:39: ist ein Cheeseburger oder ganz normale Hamburger oder muss man schon bisschen?
00:30:43: Also er muss nicht besonders sein, das reicht ein Schießburger.
00:30:46: Ah ja okay!
00:30:47: Das muss jetzt nicht hier diese neue modische Smash-Burger um wie das alles heißt mit irgendwelchen Zwiebelsoßen und Brüllis, Cremes da drauf?
00:30:56: Ne hatte ich auch tatsächlich erst einmal vor langer Zeit war lecker aber der ganz normale klassische Schieß Burger tut es auch
00:31:04: sehr gut.
00:31:06: dann die Frage was findet ihr besser Holger Geburtstag oder Weihnachten
00:31:11: Geburtsach.
00:31:12: Ja, lärst du da gerne auch Freunde dann ein?
00:31:14: Und Familie ist das eine große Feier oder eher im kleinen Kämmerlein?
00:31:18: Eher klein am besten sogar noch gar nicht!
00:31:21: Ach
00:31:22: so okay.
00:31:22: also liebst du nicht so das öffentliche Aufsehen?
00:31:25: Nee... eher klein alles halten.
00:31:29: Wie sieht's bei dir aus Sandra?
00:31:31: Weihnachten?
00:31:32: Was liebst
00:31:33: Du an
00:31:33: Weihnachten?!
00:31:33: vor allem die Vorweihnachtszeit und das Besuchen der Weihnachtsmärkte, auch das Besuch der unterschiedlichen Weihnachtsmärkte in anderen Orten.
00:31:41: Wir sind nur in der total falschen Jahreszeit.
00:31:43: aber kannst du was empfehlen?
00:31:44: Wo du sagst da müsst ihr unbedingt mal hinfahren?
00:31:47: Gibt es in Papenburg ein Weihnachtsmarkt?
00:31:48: Ja im Papenburger gibt's einen.
00:31:50: Der war letztes Jahr sogar ein bisschen größer als sonst und war auch total schön und gemütlich und kann ich auch sehr empfehle.
00:31:57: hier fahren ja viele immer nach Lea von hier aus mit der Bahn Was aber in den letzten Jahren auch ein großes Chaos war, weil da ja Bauarbeiten auf der Strecke waren.
00:32:04: Aber das weiß ich, dass immer viele in Leer waren.
00:32:06: Warum nicht mal in Papenburg aussteigen?
00:32:07: Können wir auch
00:32:08: machen!
00:32:08: Auf jeden Fall unbedingt!
00:32:10: Sehr gut!
00:32:11: Dann wollte ich euch einmal fragen... McDonald's oder Burger King oder gar nichts vom Bein?
00:32:19: Gar nix von Bein.
00:32:21: Hältst du nicht so viel von?
00:32:23: Nee lieber schon gehobene Küche.
00:32:26: Oh sehr gut!
00:32:29: Wenn ich mich entscheiden müsste, McDonald's Wahl Burger King ist gar nicht so bei uns in der Nähe unbedingt vertreten.
00:32:36: Ah
00:32:36: ja okay gut Holger da kannst du jetzt nicht so mitreden Sandra?
00:32:41: Du kriegst gleich eine eigene Frage.
00:32:43: Ich wollte dich mal fragen was ist besser?
00:32:45: Was schätzt du mehr ein E-Rolli oder einen ganz normalen Rolli?
00:32:49: Ein ganz normaler Rolli weil anstrengend schadet nicht
00:32:53: Ehrlich?
00:32:53: ok sich zu fordern hast du einen E-rolli?
00:32:56: Nein Ja, wohl so E-Mobile.
00:33:00: Aber die stehen in der Ecke da wo sie hingehören.
00:33:04: Sehr gut!
00:33:06: Sag mal dich würde ich gerne fragen bist du eher ein Herz oder einen Kopfmensch?
00:33:11: Kopf.
00:33:12: Ja immer?
00:33:15: In der Regel schon.
00:33:16: Ich muss doch viel darüber nachdenken.
00:33:18: Ah ja okay wie sieht das bei dir aus Holger?
00:33:20: Ja auch einen Kopf Mensch weil ich muss zehnmal entscheiden bevor ich ja sage
00:33:28: Ach, ehrlich?
00:33:29: Okay.
00:33:30: Ja!
00:33:30: Das
00:33:30: dauert schon...
00:33:32: Holger dann ... Ich glaube ich kann schon sagen was du bist aber ich frage es trotzdem Bist Du eher ein Optimist oder ein Pessimist?
00:33:40: Äh ... eher optimisches Veranlacht.
00:33:43: Aber wie gesagt Ich mache immer der Best draus.
00:33:48: Ja das hätte ich jetzt auch absolut vermutet dass das nicht immer einfach ist.
00:33:51: aber das ist eine gute Grundhaltung und die bewundere ich gerade sehr.
00:33:54: das muss ich sagen Sandra Wie sieht's bei dir aus
00:33:57: Auch optimist und wie Holger gerade schon sagte, auch wenn's mal nicht so gut läuft einfach das Beste draus machen.
00:34:02: Ah ja alles klar!
00:34:04: Dann hab ich eine Frage, Handy-Nutzung, seid ihr da eher Apple-Jünger?
00:34:08: Also iPhone oder Android?
00:34:10: was sagt hier Sandra du?
00:34:13: Das zweite.
00:34:13: Mit iPhone kann ich mich
00:34:16: nicht um.
00:34:16: Wie sieht es bei dir aus Holger?
00:34:19: Ich habe zu Zeiten iPhone tatsächlich aber davor hatte ich immer Samsung, Handys...
00:34:26: Das heißt, ist dir nicht so wichtig?
00:34:28: Aber jetzt ist es grad wie's ist.
00:34:29: Genau!
00:34:30: Ist mir nicht so richtig weil ich hab keine Zeit für sowas von der Handysitzung.
00:34:36: Ich muss...
00:34:37: Was zu tun haben.
00:34:37: ...genau was aktiv machen.
00:34:40: Sehr gut Wir wollen jetzt da genau drüber reden denn jetzt kommen wir zu unserem Thema der heutigen Sendung und zwar wollen wir jetzt in der Sendung über die Wohnassistenz und das Angebot des ambulanten betreuten Wohnens mal sprechen in der nachfolgenden Rubrik
00:34:56: Nachgefragt.
00:34:59: Ja, nachgefragt!
00:35:01: Ich würde gerne wieder mit Sandra starten und dich fragen.
00:35:05: Vielleicht kannst du unseren Zuhörer mal erklären, worum geht es überhaupt bei ambulanter Wohnassistenz?
00:35:12: Und für wen kommt das in Frage?
00:35:15: Die ambulante Wohnassistenz ist eine Leistung aus der Eingliederungshilfe Und wir unterstützen Menschen mit einer körperlichen, seelischen oder auch geistigen Behinderung im Alltag.
00:35:28: Unsere Kundinnen und Kunden so nennen wie sie Wohnen in der eigenen Wohnung und wir unterstützen einfach dabei dass sie auch eigenständig selbstbestürmt, selbstbewusst dort leben können.
00:35:39: Du hast gerade gesagt ist ein... Eine Leistung der Einliederungshilfe würde ich gerne darauf zu sprechen kommen.
00:35:45: Es gibt ja das sogenannte Bundesteilhabegesetz, was so eine Grundlage für die Arbeit darstellt und einige, die ein bisschen tiefer in der Materie sind, kennen auch noch, dass es sogenannte stationäre Wohnformen heute heißen sie besondere Wohnforme gibt.
00:36:02: Kannst du mal klar machen?
00:36:04: was unterscheidet sich da?
00:36:05: Also du hast gerade schon gesagt, ihr unterstützt Menschen die in der eigenen Wohnung wohnen.
00:36:09: Aber gibt es noch mehrere Dinge wo man sagt, da gibt's schon Unterschiede auch noch?
00:36:14: Genau.
00:36:14: also wenn man jetzt den Unterschied oder den größten Unterschied meiner Meinung nach zu den besonderen Wohnformen früher sagte man ja auch stationäre Wohnform dort ist das ja in der Regel eigentlich immer so dass es eine.
00:36:30: Es ist immer ein Ansprechpartner da, es gibt in der Regel eine Nachtwache oder eben einen Rufbereitschaft.
00:36:36: Und in der Wohnassistenz ist es so dass unsere Kundinnen und Kunden ein bestimmtes Zeitkontigent haben wo wir sie in der Wohnung besuchen oder bestimmte Dinge regeln und danach sind wir auch weg.
00:36:49: also die sind schon in der eigenen Wohnung leben dort und kommen auch ohne Unterstützung.
00:36:55: in der regel gut klar
00:36:59: Ich habe oft im Alltag so, dass mich Leute ansprechen und sagen, ja das ist ja Pflege.
00:37:03: Nee, das ist nicht Pflege!
00:37:04: Das ist wie du gesagt hast schon auch nochmal hier um das klarzustellen ein Liederungshilfe, das richtet sich speziell an Menschen mit einer Behinderung hat erst mal sehr wenig mit Pflege zu tun.
00:37:14: dennoch steht diesen Menschen ja auch Pflege zu.
00:37:17: Also deswegen habe ich dich gerade gefragt, Holger du hast einen Pflegegrad und über den Pflegegrad kaufst du dir eben auch Leistungen über ein Pflegedienst ein?
00:37:25: Ja
00:37:25: richtig!
00:37:26: Hat aber erst mal mit euch mit der Wohnassistenz nichts zu tun?
00:37:30: ist
00:37:30: nun eine ergänzende Leistung.
00:37:31: Ist eine ergänzene Leistung richtig?
00:37:34: Sache ich jetzt einfach mal so, kann man ja auch gut Hand in Hand zusammenarbeiten.
00:37:38: Ich hab zum Beispiel auch eine Kundin die lebt zu Hause in der eigenen Wohnung und hat auch einen Pflegedienst.
00:37:44: Lebt mit Pflege grad fünf in einer eigenen Wohnung tatsächlich.
00:37:47: Und auch hier ist diese Zusammenarbeit wichtig.
00:37:49: wenn dem Pflegendienst morgens bei der häuslichen Pflege z.B.
00:37:52: etwas auffällt dass sie mich anrufen damit auch ich eben Bescheid weiß was da gerade los ist.
00:37:59: Spielen wir das ganze doch mal durch?
00:38:00: Mir geht es ein bisschen darum darüber nachdenken möchte, welche Voraussetzung braucht eigentlich ein Mensch um Wohnassistenz zu erhalten?
00:38:09: Also das ist gerade schon gesagt.
00:38:10: Fangen wir mal da an.
00:38:11: Wir machen jetzt einfach mal so.
00:38:13: Beispiel.
00:38:14: Da ist eine Person mit einer Behinderung und die möchte von zu Hause ausziehen.
00:38:18: Die ist erwachsen hat eine Behinderungen merkt aber jetzt schon, naja so im Alltag hab ich doch ein paar Punkte die da bräuchte ich vielleicht wohl Unterstützung.
00:38:27: Aber ich habe einen großen Wunsch in der eigenen kleinen Wohnung zu leben egal jetzt ob euer Wohngemeinschaft hast ja auch gesagt oder in einer Partnerschaft.
00:38:35: was passiert dann?
00:38:36: Genau also wenn jetzt jemand genau den Wunsch hat Unterstützung zu bekommen für verschiedene Dinge zum Beispiel kann er einen Antrag beim Sozialhilfe-Träger stellen auf Eingliederungshilfe Und dort wird dann oder kann er dann angeben, wo brauche ich vielleicht Unterstützung?
00:38:54: Was wünsche ich mir eigentlich.
00:38:55: Man kann auch ja vielleicht schon mal Fachärztliche Stellungnahmen zum Beispiel mit angeben.
00:39:03: Diagnosen ist auch immer ganz wichtig und dann wird mit dem Sozialhilfelträger bei uns es ist der Langkreis die Einliederungshilfe geschaut Wo brauchst du Unterstützung?
00:39:17: Das läuft nachdem nach Beni, nach der Bedarsemmittlung Niedersachsen.
00:39:21: Da wird dann geschaut okay wo liegt dein Bedarf?
00:39:24: Welche Unterstützung brauchst du?
00:39:25: Welchen Ziele möchtest du erreichen?
00:39:27: Dann erfolgt ein Gesamt- und Hilfeplanverfahren da wird dann nochmal gemeinsam geschaut und hier ist es ganz wichtig zusammen mit dem Menschen der eine Assistenz beantragen möchte ok was möchte ich erreichen?
00:39:39: Wo brauche ich Hilfe?
00:39:41: welche Ziele möchte ich vielleicht noch erreichen.
00:39:45: Und danach kann dann der Mensch, der diesen Antrag auch gestellt hat und wenn das alles so durchgeht, schauen okay wo erhalte ich denn die Leistung, die ich jetzt bekommen kann.
00:39:55: Wer bezahlt eine solche Leistung?
00:39:57: Also muss er das selber bezahlen.
00:39:58: oder wie ist es in der Regel geregelt?
00:40:00: Genau!
00:40:00: Das muss er nicht selbst bezahlen, das übernimmt der Kostenträger.
00:40:04: Also spielen wir es noch mal durch.
00:40:06: Es geht in den Antrag zum Landkreis, die melden sich dann wahrscheinlich und laden zu diesem, was du gerade gesagt hast, Hilfeplangespräch ein.
00:40:13: Dort sitzt man eben der Hilfenehmer oder der den Antrag gestellt hat zusammen mit Angehörigen oder gesetzlichen Betreuern am Tisch Und man spricht einmal praktisch das ganze Leben durch und das hast du ja auch gesagt Die Dinge wo man sagt da weiß ich so schon, da brauche ich irgendwie Unterstützung.
00:40:26: Genau richtig.
00:40:29: Ich weiß jetzt, weil ich mich vorher ein bisschen damit auseinandergesetzt hab.
00:40:32: Dass bestimmte Lebensbereiche abgefragt werden.
00:40:35: ne?
00:40:35: Neuen an der Zahl gibt es da, glaub'
00:40:36: ich.
00:40:36: Verbesser
00:40:37: mich, wenn das nicht stimmt.
00:40:38: Genau!
00:40:39: Das heißt... ...ich gucke nicht nur so pauschal von Sonometer-Ebene auf diese Person sondern ich wirklich spreche auch einzelne Lebensbereichen durch.
00:40:48: Kannst du das vielleicht noch mal so bis ins Geziel?
00:40:50: Genau also die neuen Lebens Bereiche orientieren sich ja auch an das ICF Modell und das internationale Klassifikationsmodell für Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit.
00:41:02: Und ich sage dazu immer ganz gerne das sind einfach.
00:41:04: oder dass es ein Modell welches Aspekte des alltäglichen Lebens wieder gibt.
00:41:09: Und daran orientieren sich dann eben auch die Ziele, die der Mensch mit der Behinderungen erreichen möchte.
00:41:13: Das wären zum Beispiel bei den neuen Lebensbereichen zum Beispiel Mobilität ist ein ganz großes Thema oder ein Lebensbereich, wo man dann auch zum Beispiel als Ziel vielleicht haben könnte sich erst mal in dem öffentlichen Raum hier auszukällen.
00:41:28: Oder wie fahre ich Bus?
00:41:29: Wie fahrei ich mit dem Zug?
00:41:30: Wie komme ich voran?
00:41:32: Oder auch Lern- und Wissensanwendung?
00:41:35: Wie lebe ich eigentlich alleine?
00:41:37: Was sind so meine Aufgaben?
00:41:39: Und genau daran orientiert sich das Ganze eben um auch wirklich passgenau die Ziele in diesem alltäglichen Leben sich daran orientieren zu können.
00:41:49: Und ich glaube, dass was du gerade gesagt hast ist auch so ein Kerngedanke dieser Unterstützung.
00:41:53: Dass es eben eine sehr personenorientierte Leistung ist und das im Unterschied zu einer besonderen Wohnform.
00:42:00: Dort werden Personen ja auch in einem Hilfeplan-Gespräch befragt und dort gibt es dann sogenannte HMBW Einordnung, HMBW Stufen.
00:42:12: Das sind... Ja, ich verleicht das immer mit so einem Schrank, so Schubladen.
00:42:15: Und je nach Schublade gibt es da eben Geld und Betreuungsleistungen Aber das ist dann eher auf eine Poolleistung aufgebaut.
00:42:21: Das heißt, da wohnen Menschen zusammen in einer Wohngruppe zum Beispiel und viele Angebote sind eben gepulte Leistungen,
00:42:28: d.h.,
00:42:28: die man dann in der Regel zusammenmacht.
00:42:30: Dies ist eine sehr personenzentrierte individuelle Leistung?
00:42:35: Genau richtig!
00:42:36: Und das Ganze ist ja auch durch das Bundestallhabegesetz so erstanden, dass man jetzt wirklich den Fokus auf diese Personenzentrierung legt.
00:42:45: Welche individuellen Helfe benötigt der Mensch mit Behinderung?
00:42:50: Ich hatte gerade schon gesagt, du hast ja selber erzählt auch Holger.
00:42:54: Du lebst in deiner eigenen Wohnung.
00:42:56: Es muss unbedingt die eigene Wohnung sein.
00:42:57: Ich habe hier am Anfang gesagt so wie ich es zumindest auch im Kopf.
00:43:01: So ist kann auch eine Wohngemeinschaft sein mit einem Kollegen oder einen Freund oder einer Partnerschaft oder aber eben zu Hause.
00:43:08: das geht auch
00:43:09: demetisch Genau, das auf jeden Fall.
00:43:10: Also es kann die eigene Wohnung sein man kann noch bei den Eltern wohnen Es kann eine WG sein Eine Wohnung wo man mit dem Partner zusammen lebt.
00:43:17: Das ist alles gar kein Problem.
00:43:19: Jetzt stellt man einen sogenannten Hilfebedarf fest und du hast es gerade schon gesagt dann gibt es eben Zeitkontingente Und das variiert wahrscheinlich sehr variabel zwischen weiß ich nicht einer Stunde Vielleicht auch zehn Stunden oder mehr in der Woche.
00:43:32: So ist es, glaube ich?
00:43:33: Genau!
00:43:33: Und dann kommen eben du oder eben Kollegen von dir in die Wohnung und vereinbaren individuelle Termine mit den Kunden.
00:43:41: richtig?
00:43:41: Genau, richtig!
00:43:42: Ja okay...und dann wird eben wie Du gerade schon erklärt hast an diesen Zielen auch gearbeitet.
00:43:47: Die Ziele werden dann auch vom Kostenträger oder vom Langkreis vorgegeben, die aus diesem Hilfeplan Gespräch hervorgehen und wir planen dann sogenannte Maßnahmen mit den Kunden, wie wir dann auch dieses Ziel gerne erreichen.
00:44:00: Kannst du das mal konkret machen so?
00:44:02: Also kannst du vielleicht zwei oder drei Ziele beschreiben?
00:44:05: Was sind zum Beispiel Dinge, die da drin stehen?
00:44:07: Ich hab jetzt gerade aktuell sogar noch ein Ziel im Kopf, weil das auch ganz positiv ausgegangen ist.
00:44:13: Da erzähl ich jetzt einfach mal vorhin.
00:44:15: und zwar habe ich eine Kundin, die hatte das Ziel, eine Kurzreise mit zwei Übernachtungen mit ihrem Partner noch Münster zu machen.
00:44:23: Und sie hatte vorher immer schlechte Erfahrungen auch so im öffentlichen Raum, vor allem der oder wo sie sich eben nicht auskennt.
00:44:31: Da hatte sie dann immer Angst schon mal schlechte Erfahrungen mit Verlaufen und so weiter.
00:44:35: Und da haben wir dann auch schon mal Maßnahmen geplant.
00:44:38: was können wir machen damit du diese Angst auch nicht mehr hast?
00:44:41: Und auch wirklich schaft mit deinem Partner zusammen die zwei Nächte in Münster zu verbringen.
00:44:44: Und dann haben wir erst gemeinsam geschaut Wir haben Google Maps geübt, wir haben das nochmal aufgeschrieben.
00:44:50: Wie nutze ich Google Maps?
00:44:51: Wir haben geschaut welche Busverbindungen es auch im Münster gibt.
00:44:55: Wir sind sogar einmal zusammen noch Münster gefahren mit dem Zug damit sie auch wirklich genau weiß wo sie hin muss.
00:45:01: und diese Kurzreise ist jetzt auch schon ja zwei Wochen ungefähr her Und ich habe sie dann vom Bahnhof abgeholt und die sind freudestrahlt mir entgegen gerahnt.
00:45:12: Sandra Es hat geklappt es hat funktioniert wir sind stolz auf uns und da geht einem ihr selber auch das Herz natürlich auf.
00:45:19: Nun ist es so, die meisten Menschen haben eine Behinderung seit Geburt und auch wahrscheinlich dauerhaft?
00:45:25: So sind das immer nur punktuelle Hilfen wie das Beispiel was du jetzt gebracht hast.
00:45:29: oder gibt es auch langfristige Unterstützungen, die einfach bei einigen Personen auch so einen Grundbedarf darstellen?
00:45:36: Genau!
00:45:36: Da gibt's auf jeden Fall auch langfristige Unterstützungen.
00:45:39: zum Beispiel auch Thema Finanzen dass man gut mit dem Geld umgehen kann dass man das dann eben auf Dauer natürlich auch übt und trainiert vor allem.
00:45:51: Oder was auch immer oft ein Thema ist, es so die Haushaltsführung wie mache ich das hier eigentlich?
00:45:59: Wie halte ich meine eigene Wohnung sauber?
00:46:02: gibt es da irgendwie auch Tipps?
00:46:04: Tagestruktur ist glaube ich ein großes Thema auch.
00:46:06: Ganz großes Thema.
00:46:06: Also auch so die Frage so wie komme ich überhaupt wenn ich alleine in der Wohnung bin klar Und mach mir Ideen dazu, wie ich überhaupt leben will.
00:46:14: Richtig!
00:46:14: Genau.
00:46:15: Sag mal ... Grundsätzlich ist es so.
00:46:18: also wir unterscheiden vielleicht einzelne Maßnahmen wo man sagt so punktuell wie diese Münzer Geschichte oder eben langfristiger Geschichte auch Ich höre aber die Stunden können durchaus variieren.
00:46:30: Also wird das überprüft auch nach einer Zeit und kann dann auch mal sein dass sich jemanden habe der acht stunden hat die dann auf fünf zurückfallen.
00:46:39: Genau, das ist immer ganz individuell.
00:46:40: Also es gab dann ja das Hilfeplanverfahren, woraus hervorgeht anhand auch der Ziele und anhand der Bedarfe mit wie vielen Stundenkontingenten oder die Kunden bekommt.
00:46:54: Und das Ganze wird dann ja auch immer wieder evaluiert.
00:46:58: also wir schauen okay kommt der Kunde oder die Kundin voran?
00:47:02: erreicht er seine ihre Ziele?
00:47:06: Es kann ja auch gut sein dass sehr gut vorankommen seine ziele erreicht und auch keine neuen ziele mehr hat dass man vielleicht sogar mit den stunden runtergehen kann oder aber auch einfach noch mehr bedarf da ist wo man dann auch mit den stunten vielleicht sogar hoch gehen muss.
00:47:21: sag mal ich habe gerade an am Anfang gesagt hab ich von so einer kompensatorischen leistung gesprochen auch einer qualifizierten.
00:47:30: das hört sich unglaublich kompliziert an.
00:47:32: was hat es denn damit auf sich?
00:47:33: genau also die qualifize.
00:47:35: Qualifizierte Leistung ist quasi, man kann sagen es die Befähigung zur eigenständigen Lebensführung und die kompensatorische Assistenz.
00:47:44: Und das ist der Unterschied ist die teilweise oder sogar vollständige Übernahme von bestimmten Handlungstätigkeiten, die jemand aufgrund seiner Behinderung einfach nicht mehr oder vielleicht auch schwer ausführen kann.
00:47:58: hat das auch noch was mit dem Einsatz von Mitarbeitenden zu tun.
00:48:01: Also ich weiß, ihr habt ja zum einen Fachkräfte die arbeiten und gleichzeitig auch Betreuungshelfer ... Sie heißen doch ein bisschen anders?
00:48:11: Und zwar sprecht ihr dann von Wohnassistenten richtig?
00:48:14: Genau, richtig!
00:48:15: Die Fachkräften über uns übernehmen die qualifizierten Assistenzstunden weil es da wirklich um diese Befähigung geht und Maßnahmen zu ergreifen, um eigenständig wohnen zu können.
00:48:26: Und die kompensatorischen Assistenzkräfte übernehmen dann die kompisatorische Assistenz, genau.
00:48:34: Jetzt sagt mal ein Mensch kommt erst einmal so weit gut klar mit eurer Unterstützung.
00:48:39: Meistert das Leben gut?
00:48:40: Gibt's Grenzen?
00:48:42: Also im Fernsehen sieht man ja immer wieder Situationen zum Beispiel wo Menschen auch in ihrer eigenen Wohnung ... Man kennt diese Messi-Bilder vielleicht ein Stück weit vermüllen, wo man sieht das Leben gleitet zu aus den Händen.
00:48:57: Ich könnte mir vorstellen auch zunehmende Pflegebedarfe oder eine Erhöhung von Bedarfen im allgemeinen Leben wenn es gibt ja unterschiedliche Erkrankungen die auch vielleicht im Lebensverlauf dazu kommen sind das Grenzen wo man dann sagen muss es könnte zu einem Zeitpunkt auch zu einem Punkt kommen wo man noch mal darüber reden muss ob die Wohnform die richtige ist?
00:49:17: Ja Genau.
00:49:17: Also das, was du jetzt genannt hast sind auf jeden Fall Grenzen.
00:49:20: wenn der pflegerische Aspekt höher wird oder eben auch wie du sagtest ja dass eigene Leben in der Wohnung gar nicht mehr so wirklich machbar ist weil man leider zu messi wird oder aus anderen Gründen vielleicht ist auch gerade jemand in einer akuten Erkrankung kommt er irgendwie grade nicht mehr raus.
00:49:39: und da muss man auf jeden fall schon Ernst und respektvoll das Gespräch, auf jeden Fall versuchen.
00:49:44: Und schauen okay wie kann es jetzt eigentlich weitergehen?
00:49:47: Ist vielleicht auch eine andere Wohnform für dich gerade besser geeignet als die ambulante Wohnassistenz.
00:49:53: Da seid ihr wahrscheinlich immer in enger Abstimmung dann mit dem Kostenträgern zum Beispiel oder?
00:49:57: Ja,
00:49:57: dass auf jeden fall.
00:49:58: Sag mal gibt es ... Kann jeder Mensch zu euch kommen.
00:50:01: also es braucht ja eben vom Grundsatz her Anerkennung in der Einlegungshilfe.
00:50:08: Aber schließt ihr auch Kundengruppen aus, wo ihr sagt das ist schwierig?
00:50:11: Die können wir nicht begleiten?
00:50:14: Also in der Regel so wie ich es weiß werden ja Kunden
00:50:17: mit einer
00:50:19: Suchterkrankungen auch ausgeschlossen weil da der Bedarf einfach nochmal anders ist als wie wir ihn in der ambulanten Wohnassistenz eben auch regeln können.
00:50:30: genau aber in der regel Wir bieten ja auch Beratungsgespräche an, um zu schauen okay kann ich einen Antrag jetzt stellen und da wird dann auch gemeinsam geschaut.
00:50:43: Ich würde gerne noch mal darüber sprechen wie wichtig ist es das die Assistenz?
00:50:48: Vielleicht wird das von außen manchmal so gesehen dass ihr so ich sag mal ihr kauf für die Leute ein ihr macht stellvertretend schön alles.
00:50:55: für die Butler Service würde ich ja sagen, das ist auf keinen Fall so.
00:51:01: Wie wichtig es ist, dass im Grunde genommen die Person als solches der Kunde da einfach auch selbstbestimmt seinen Weg weitergehen kann?
00:51:10: Genau!
00:51:10: Das ist auf jeden Fall ein ganz großes Thema und dafür sind wir ja auch da, dass der Künde wirklich selbst bestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann und wir arbeiten ja auch nach dem Ziel keine Aufgaben zu übernehmen, die er selbst übernehmen kann.
00:51:25: also... Die Hilfe zu Selbsthilfe wirklich nur so viel wie nötig.
00:51:30: Und das wichtigste und das Hauptziel ist einfach die gesellschaftliche Teilhabe.
00:51:36: Ich habe es gerade schon mal gesagt, oftmals sind ja auch noch andere Partner mit in diesen Kreisen drin also zum Beispiel die Pflege welche Rolle spielen der Angehörige oder setzt sich Betreuer?
00:51:46: Das ist auch immer individuell und von meiner Seite aus kann ich sagen dass gesetzliche Betreuer und auch Eltern eigentlich eine wichtige Rolle spielen, weil es auch sehr wichtig ist miteinander zu kommunizieren.
00:51:59: Um auch einfach zu schauen dass der Kunde die bestmögliche Unterstützung erhält und das alles geregelt wird.
00:52:06: Kannst du noch mal so sagen wie gelingt es eigentlich so Unterstützung anzubieten ohne vielleicht auch dabei zu stark in diese Privatsphäre?
00:52:15: Weil das ist ja doch ein sehr persönliches Thema man kommt in die eigene Wohnung Also da sind ja auch persönliche Dinge so.
00:52:26: Da ist ja auch wichtig, so näher Distanzverhältnis.
00:52:28: Ist das manchmal ein Thema?
00:52:29: Ja, es ist auf jeden Fall ein Thema.
00:52:31: und was ich hier zu sagen kann also wie du eigentlich schon sagtest wir müssen uns immer vor Augen halten Wir kommen in deren Wohnung.
00:52:36: Wir wollen im Grunde genommen etwas von denen Und das müssen wir uns immer für Augen halten und auch ein respektvolles Miteinander auf Augenhöhe natürlich auch Ja, wenn jetzt auch mal die Wohnung vielleicht nicht so aussieht wie man es gerne selber halt hätte.
00:52:52: Das muss man akzeptieren.
00:52:54: also der Kunde muss sich wohl fühlen und wir sind eigentlich nur Gäste in seiner Wohnung.
00:52:59: Sag mal, du bist jetzt vier Jahre irgendwie über vier Jahre schon bei Vitos und machst auch diese Arbeit begleites Kunden.
00:53:04: Was ist so ein bisschen ... Kannst du so einen Fazit mal ziehen?
00:53:07: Glaubst du das eine wichtige Arbeit?
00:53:09: Ist das ein Gewinn für Kunden?
00:53:10: Wir sprechen ja gleich noch mit Holger da drüber!
00:53:12: Nein also das ist eine sehr, sehr wichtige Arbeit um den Menschen mit einer Behinderung zu ermöglichen, gesellschaftlich am Leben auch teilzuhaben.
00:53:21: Soziale Teilhabe zu erfahren, Selbstbestimmung zu erfahren Autonomie zu erfahren.
00:53:26: also da gibt es wirklich so viele Aspekte warum gerade unsere Arbeit wichtig ist um den Kundinnen und Kunden auch einfach Freiheit zu ermüglichen.
00:53:37: Wie geht ihr eigentlich damit um, nehmen wir mal an da ist ein Kunde der kriegt jetzt drei Stunden wird er in der Woche von euch begleitet.
00:53:43: Jetzt wird ja plötzlich schwer krank und braucht mehr Hilfe.
00:53:46: wie regelt man das?
00:53:47: Dürft ihr dann einfach mehr kommen?
00:53:48: oder wie dürfte eure Zeit dann erhöhen?
00:53:50: oder wie geht das
00:53:53: genau da?
00:53:53: setzen uns mit dem Kunden dann einmal zusammen Wir können beim kostenträger einem Mehrbedarf erstellen.
00:53:58: Da schreiben wir dann rein warum gerade dieser mehr bedarf besteht Und um wie viele stunden wir erhöht wollen und das schicken wir dann ab.
00:54:05: Und in der Regel, wenn es ja auch gut begründet ist und ja auch sinnvoll ist wird es dann auch genehmigt
00:54:11: also auch dass es möglich eine Anpassung dieser stunden
00:54:13: genau das ist auch jederzeit möglich.
00:54:14: jetzt kann ich mir aber auch vorstellen wenn man richtig viele stunden machen muss also wenn man da irgendwie zehn zwanzig stunden in der woche bei einem kunden ist der hat ja wahrscheinlich auch nicht immer lust.
00:54:22: also ich kenne das ja von mir selbst wenn ich abends manchmal von der arbeit komme dann bin ich froh wenn ich auf dem sofa bin.
00:54:27: jetzt kommt ihr der montagsdienstas mit vor sonnastars oder an drei tagen in der Woche.
00:54:33: Wie sieht das manchmal auf?
00:54:34: Da könnte ich mir vorstellen, dass es manchmal schwierig ist auch solche hohen Kontingente auszubringen.
00:54:39: Ist das durchaus manchmal herausfordernd?
00:54:41: Das ist auf jeden Fall manchmal herausfordert.
00:54:44: Ich selbst zum Beispiel habe es jetzt auch gemerkt als es so heiß war.
00:54:47: Es ist ja immer noch sehr warm aber vor ein paar Wochen gab's wirklich sehr heiße Tage.
00:54:52: da hab' ich dann auch die eine oder andere Absage bekommen.
00:54:55: Du Andra wie ist das einfach gerade zu heiß?
00:54:58: Ich kann nicht mehr auf der Arbeit was auch schon anstrengend und Das kann man ja auch verstehen.
00:55:03: Man ist ja selbst vielleicht, es ist auch manchmal nicht anders bei der Hitze und da müssen wir dann natürlich schon irgendwie schauen dass wir die Stunden ausbringen können trotz dessen und das ist dann schon manchmal eine Herausforderung wo man dann einfach gucken muss oh dann muss ich vielleicht nächste Woche doch mal zweimal zu dir kommen.
00:55:19: aber in der Regel das ist das Schöne eben auch einer Wohnassistenz dadurch dass es ambulant ist und individuell planbar.
00:55:26: wenn man mit den Kunden dann noch gut spricht dann ist es in der regel eigentlich auch immer möglich.
00:55:31: Sag mal eine Frage hätte ich noch, Thema Pflege.
00:55:34: Du bist ja nur im Zentrum Warbe und dort gibt es auch die Dienste rund um den alten Familien entlastenden Dienst bei Vitos Haushaltshilfen, haushaltsnahe Dienstleistungen.
00:55:45: so arbeitet ihr mit denen zusammen?
00:55:47: Und versucht ihr auch bei Kunden diese Diensten nochmal einzuflechten oder anzubieten?
00:55:54: Genau, das versuchen wir mit anzubieten und so eben auch aus einer Hand natürlich im besten Fall arbeiten zu können.
00:56:00: Und dadurch dass wir ja ein Zentrum sind miteinander verankert sind hat man auch eine bessere Kommunikation einfach untereinander um wirklich nochmal wieder individuell bedarfsgerecht unterstützen zu können.
00:56:14: So Holger, jetzt muss ich mich erst mal bei dir entschuldigen.
00:56:16: Wir haben so lange geredet, Sandra und ich ... Aber es ist ja wichtig die Grundlage zu haben, damit wir weiter sprechen kommen.
00:56:22: Und jetzt kommen wir zu dir nämlich!
00:56:25: Wir haben gerade im Verlauf der Sendung schon erfahren du lebst in deiner eigenen Wohnung auf dem Elterlichen Hof.
00:56:31: Genau.
00:56:33: Du hast eine fortschreitende Erkrankung und nimmst seit geraumer Zeit auch kompensatorische Assistenzleistungen von Vitos In Anspruch.
00:56:43: Vielleicht magst du das mal erklären, was ist es genau?
00:56:57: dass das alles vernünftig sitzt und abgeklebt wird.
00:57:20: Oder Sommerfässe geht's drum, wenn man Essen holen, da dienen mich beleid nicht und den Teller von A nach B transportieren oder Jacke anziehen quasi den Reisverschluss was... sehr frummelig ist, dass das eine abgenommen wird.
00:57:47: Also kannst du bestätigen das was wir gerade besprochen haben?
00:57:51: Du hast also auch einen Antrag gestellt bei der Einlederungshilfe.
00:57:54: es kam zu einem solchen Gespräch und dort hast du dann formuliert was du möchtest oder was du brauchst?
00:58:00: Ja genau!
00:58:02: Und das war bei mir vorwiegend halt rech wie ... Das war das Thema.
00:58:09: und wenn in Zukunft noch was kommt, das kann ich noch nicht sagen.
00:58:15: Sag mal wie viele Stunden Unterstützung erhältst du jetzt gerade?
00:58:19: Fünf
00:58:19: Stunden!
00:58:20: In der Woche?
00:58:21: Ja, eine Woche also im Monat sind es zwanzig-zwanzig.
00:58:26: Genau.
00:58:27: Und du hast eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpatner.
00:58:31: oder wieviel Assistenten sind bei dir?
00:58:35: Und wie gesagt, ich bin sehr aufgeschlossen.
00:58:39: Ich hab nix dagegen wenn immer Verschiene zu mir kommen aber in der Regel ist es doch eine Person mit der Sprecherung.
00:58:51: Ja dann sag mal die Zeit nochmal durch oder wenn was besonderes ist sagt man früh genug Bescheid da die sich drauf einstellen können.
00:59:02: Also ihr vereinbart individuell diese Termine, ich sag mal von Woche zu Woche wird dann also es gibt wahrscheinlich ein paar regelmäßige Sachen aber ansonsten wird von Woche zur Woche abgestimmt.
00:59:12: Wann kommt jemand vorbei und was liegt gerade an?
00:59:14: Genau der Training ist eigentlich auf hessische Termine.
00:59:20: aber wenn in den Training was bestimmtes sein sollte da man das nochmal eben durchgibt
00:59:28: Kannst du uns mal vermitteln, was das für dich bedeutet?
00:59:31: Dass du diese Assistenz jetzt bekommst.
00:59:33: Wie wichtig ist das für Dich?
00:59:34: Also insofern schon dass ich mehr Freiheit habe, dass das Ganze auch leichter ist oder wahrnehmbar wo ich sonst so nicht hinkommen würde.
00:59:51: Du hast ja, ich sag mal in den letzten Jahren immer ein Stückchen mehr Hilfe benötigt.
00:59:57: Wie ist das für dich so?
00:59:59: Da hab ich gar kein Problem mit.
01:00:00: oder ist es auch so'n innerer Kampf, ein bisschen manchmal zu sagen ... Das jetzt auch noch und eigentlich will ich das gar nicht.
01:00:09: Beides!
01:00:11: Es ist ja Schleichung.
01:00:13: von daher bin ich da ja reingewachsen wie von... Wenn man Querschnitts gelähmt, dann fällt es so heute von der Leiter und man kann zu nicht mehr laufen.
01:00:26: Das ist glaube ich ein größerer Schock als wenn man das quasi von Geburt an da so ein bisschen mit aufwächst.
01:00:36: Sag mal und was hast du noch für Pläne so im Leben?
01:00:40: Gibt es etwas, ich höre ja wohl.
01:00:42: Du bist stets auf der Suche nach irgendwelchen neuen Dingen.
01:00:44: Hast du noch so Träume die du dir irgendwann nochmal erfüllen möchtest irgendwas wo du sagst das wäre nochmal was?
01:00:50: Irgendwann kommen wir in Laufe der Zeit dass man doch eine Wohnung oder ein wenig hier mapen wo man möglichst selbstständig denn auch leben kann
01:01:06: Und das wäre so ein Ziel für dich.
01:01:07: Das wär definitiv'n Ziel, weil in meinem ist einfach der meiste was ich so brauche und das wär vielleicht für mich das sinnvollste wenn's immer soweit is.
01:01:24: Unterstützt ihr bei solchen Sachen auch?
01:01:25: Wenn gewünscht also wenn Leute genau diesen Traum haben zu sagen dass es mal so auf meiner To-do Liste
01:01:31: Auf jeden Fall.
01:01:32: Da kann man sich gerne an uns wenden und wir können auch zusammenschauen, bis wir einen Antrag noch mal wieder stellen auf eine qualifizierte Assistenzleistung die dann auch zum Beispiel mit einem zusammen nach einer Wohnung schaut, was für Behördenangelegenheiten da natürlich auch auf ein zukommen wie der Wohnungsmarkt ist genau.
01:01:51: Sag du noch mal eben, wir haben gerade am Anfang schon drüber gesprochen.
01:01:55: Du hast einen Pflegegrad also ein Pflegedienst kommt zu dir dann bekommst du die Unterstützung durch die kompensatorische Assistenz.
01:02:01: Hast du noch weitere Unterstützerkreise die dich unterstützen in der Woche?
01:02:07: Eigentlich soweit nicht.
01:02:10: wie gesagt ich habe eine Haushaltshilfe die dann kommt die die Wohnung mal putzt Und der Pflegedienst und eine persönliche Assistenz, da sind erst mal die drei Sachen, die ich brauche.
01:02:28: Wie sich das weiteren Wickel kann man noch nicht sagen?
01:02:32: Aber solange ich da so mit zurechtkomme ... und halt Unterstützung von meinen Eltern.
01:02:41: Sag mal, kannst du so sagen, ob du zufrieden bist.
01:02:44: wie geht's dir gerade auf so ein Level mit dieser Unterstützung?
01:02:47: Ich bin eigentlich soweit sehr zufrieden, weil ich kann das zur Zeit machen was ich machen möchte.
01:02:55: Toll!
01:02:57: Wir haben oder ich treffe immer wieder auch Menschen mit Behinderung und Familien die sich so ein bisschen weigern solche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
01:03:06: Was kannst du denen mit auf den Weg geben?
01:03:08: Die sagen ne will ich nicht wenigstens mitzutun haben, die sich im eigenen Schicksal ergeben?
01:03:13: Kannst du ihnen positiv irgendwas mitgeben Was das angeht, so Hilfen anzunehmen?
01:03:18: Also
01:03:19: man sollte schon Hilfe annehmen.
01:03:24: So wenig wie nötig, so viel wie nütig.
01:03:30: Und du hast auch das Gefühl, dass es passiert in der Assistenz.
01:03:34: Dass du da weiter so Mensch sein kannst, wie du möchtest und so Leben kannst... Ja
01:03:38: genau!
01:03:38: Man kann sich eräußern, was man braucht zur Zeit.
01:03:43: Mhm, genau
01:03:44: Und dann wird das so auch gemacht.
01:03:48: Sehr gut!
01:03:49: Sandra, kurze Frage?
01:03:51: Wenn wir jetzt Hörer haben die sagen Mensch vielleicht kommt es auch für mich in Frage oder ich habe Interesse daran wo können sie sich melden?
01:04:00: bei uns im Zentrum Warbe ja genau
01:04:02: Das findet man sicherlich auf der Homepage von Vitos, ne?
01:04:05: Also kann ich noch mal eben sagen www.vitos.info.
01:04:09: Gibt es uns auch eine Telefonnummer wo man anrufen kann?
01:04:11: Hast du die gerade so parat?
01:04:13: Parater wie sie tatsächlich nicht!
01:04:14: Müsst dich googeln!
01:04:15: Gut
01:04:15: aber kein Problem können wir ja.
01:04:17: also viele haben ja ein Handy oder eben online.
01:04:20: dass man mal eben guckt Zentrum Wabe im Vitos und dann einfach nach der Wohnassistenz oder unter dem alten Begriff ambulant betreutes Wohnen ist das einigen vielleicht auch noch verläufig.
01:04:30: einfach danach fragen landet man sicherlich bei der richtigen Stelle.
01:04:34: Auf
01:04:34: jeden Fall!
01:04:35: Darf ich dich noch kurz fragen, wie bist du auf dieses Angebot aufmerksam geworden?
01:04:38: Hast Du irgendwie eine Beratung gehabt oder wie bist Du darauf gekommen?
01:04:41: Ja und zwar war ich zu den Amt... ...eut oder...?
01:04:49: Ja OTP glaube ich ne?
01:04:50: Ja genau
01:04:52: die haben... Ich glaub es ging sogar um was anderes als das jetzt.
01:04:59: aber
01:04:59: dabei ist trotzdem was Gutes dabei raus.
01:05:04: Ist
01:05:04: da schön.
01:05:04: Das ist die unabhängige Teilhabe Beratungsstelle, die beim SOVD in Mappen ansässig ist.
01:05:12: Kann man auch kostenlos anrufen?
01:05:14: Kann man kostenlos hingehen und die können eine ganze Menge über all die Dinge sagen, die Menschen mit Behinderungen auch in der eigenen Wohnung oder im Leben begleitet zur Verfügung stehen.
01:05:25: auf was das Thema Pflege angeht Und wir merken bei dir Holger hat ja etwas zu was geführt und sowas gebracht.
01:05:31: Ja
01:05:31: genau Bisschen.
01:05:33: Wie gesagt, jetzt so zufrieden ...
01:05:37: Sehr gut!
01:05:37: Passt noch kaum?
01:05:38: Weiß man nicht...
01:05:40: Aber drücken wir die Daumen, dass die Krankheit möglichst lange nicht wächst und fortschreitet, sondern
01:05:46: dass es viel Sprung macht.
01:05:47: Genau,
01:05:48: sehr gut.
01:05:49: Hält sich das im Rahmen.
01:05:50: Sehr gut.
01:05:52: Sandra, haben wir noch was vergessen?
01:05:54: Wir haben ganz viel durchgesprochen.
01:05:57: Wahrscheinlich gibt's noch viele Kleinigkeiten über die man sprechen könnte Und viele Details, aber fällt hier noch was ein?
01:06:03: Was wir jetzt unbedingt nochmal eben miteinander besprechen sollten.
01:06:06: Also wie du schon sagtest also da gibt es einfach so viele auch kleine Themen wo man drüber sprechen kann.
01:06:12: das ist ein ganz ganz großes Thema und ich würde einfach auch noch mal ganz gerne den Appell hier raushauen dass man auch einfach versuchen soll...also ...was kann da denn?
01:06:23: Da kann ja nichts schief laufen!
01:06:25: So also einfach versuchen versuchen, eine Hilfe zu beantragen und schauen wie es läuft.
01:06:30: Das Ziel von uns ist wirklich immer die Teilhabe im gesellschaftlichen Leben und ja auch die Zufriedenstellung einfach, die Freiheit zu erhalten bestmöglich in der Wohnung leben zu können
01:06:42: für mehr Selbstbestimmung und Teilhabe.
01:06:45: Wir wollen so fair sein, Sandra, dass wir sagen es gibt natürlich nicht nur Vitos, es gibt auch andere Dienste die auch diese Angebote machen.
01:06:51: das heißt das hat Vitos jetzt nicht erfunden sondern es gibt große andere Anbieter auch hier im Emsland und in Deutschland natürlich und es gibt eine Wunsch-und Wahlfreiheit Und das unterstützt ja auch noch mal das Leben in der eigenen Wohnung.
01:07:05: Also da kann ich einfach einen Landkreis kommen und sagen, lieber Holger wir sehen nicht mehr dass du hier wohnst.
01:07:09: Du gehst jetzt hier bitte aus und gehst in Pflegeheim sondern das Wunsch-und Wahlrecht stärkt an dieser Stelle ja letztendlich die Möglichkeit der Selbstbestimmung und Teilhabe auch was das Thema Wohnort und Unterstützung angeht?
01:07:23: Genau richtig!
01:07:24: Da wollen wir Werbung für machen und natürlich auch für alle anderen Dienste denn Wichtig, man kann auch da frei entscheiden.
01:07:30: Genauso frei wie ich entscheiden kann welchen Pflegedienst ich nehme Wobei sich das auch sehr einschränkt, dadurch dass ja alle Pflegedienste so voll sind.
01:07:39: Also ob dann wirklich die Freiheit der Entscheidung dann noch da ist bei uns wahrscheinlich genauso mit den Diensten es ist gerade überall sehr voll aber grundsätzlich gibt's eine Wahlfreiheit und das wollen wir hier nochmal klar sagen Dass das natürlich hier Menschen noch offen steht Und insofern würde ich da das unterstreichen was du gesagt hast ein ganz wichtiger Baustein für Menschen mit Behinderung Auch in der Bewältigung des Alltags und des Lebens
01:08:04: Definitiv.
01:08:05: Holger, vielen Dank an dieser Stelle, dass du so offen, so ehrlich mit deiner Erkrankung aber auch uns hier den Einblick in dein Leben gibst.
01:08:14: Das ist nicht selbstverständlich.
01:08:15: das weiß ich sehr zu schätzen und finde toll, dass Du den Mut hast hier auch vor's Mikrofon zu kommen und uns Rede und Antwort zu stehen.
01:08:22: Vielen Dank!
01:08:23: Ja danke dafür, dass ich hier sein durfte.
01:08:27: Ich habe natürlich am Ende noch mal eine kleine Frage an euch.
01:08:30: Und zwar würde mich mal interessieren, wir wollen unseren Hörern immer so einen kleinen Tipp auch mitgeben.
01:08:35: also... Lest ihr gerne.
01:08:37: Habt ihr einen Buch, wo ihr sagt, das will ich hier unbedingt mal werben?
01:08:41: Habt die irgendeinen Film, wo es lohnt sich, den zu gucken?
01:08:44: Gibt es ein Konzert, wo man unbedingt hingehen sollte oder ... Holger, bei dir kann ich's schon erahnen!
01:08:50: Man muss sich natürlich unbedingt mal ein Spiel-Basketball-Spiel oder auch Rugby-Spielen, wenn der öffentlich ist.
01:08:56: Ist es öffentlich eigentlich?
01:08:57: Ja, es gibt mehrere Basketballspiele im Mademau auf jeden Fall.
01:09:05: Ja, sollte man sich wahrscheinlich mal angucken.
01:09:07: Und bei Rakby ist das jetzt etwas schwieriger
01:09:11: weil ...
01:09:13: nicht ganz so häufig vertreten.
01:09:17: Aber auch und so gibt's die Möglichkeit...
01:09:20: Hast du denn noch irgendeine Empfehlung für unsere Hörer wo du sagst, dass würd ich gerne mal hören?
01:09:23: Hast du eine bestimmte Band gerne oder sagst du hier die Freilichbühne mapen oder keine Ahnung, irgendein Kulturtipp oder irgendwas was du uns mal empfehlen möchtest?
01:09:32: Also wenn man auf Kultur steht, würde ich das MoMuseum in Heisben empfehlen.
01:09:38: Das wollen wir unbedingt gerne empfehle.
01:09:40: Ich war dann neulich noch und muss sagen zum einen haben die sehr guten Kaffee und Kuchen und zum anderen ist es immer wieder beeindruckend vor diesem großen Otto-Meierflug zu stehen und darüber nachzudenken was die Leute vor hundert Jahren hier schon gemacht haben.
01:09:53: also wirklich erstaunlich was Technik damals schon ermöglicht
01:09:56: hat.
01:09:56: Ja!
01:09:57: Es ist kultupur, was das angeht
01:10:03: Sandra, hast du noch einen Tipp für uns?
01:10:05: Also da ich ja am Parkenburg wohne erwähne ich jetzt nochmal ganz gerne das Meyerwerft Festival in Parkenburg.
01:10:10: Das sind alle zwei Jahre stattfindet dieses Jahr leider nicht.
01:10:14: dafür kommt Bausa zum Stadtpark.
01:10:17: genau die Musik kenne ich jetzt leider nicht so.
01:10:18: aber wer Lust auf Bausa hat Anfang September kommt er zu uns auch Parkenberg in den Stadtpark Aber sonst
01:10:26: Nächstes Jahr dann wieder.
01:10:27: NDR müsste ... Eigentlich
01:10:28: ja, ich hoffe ein Datum steht leider noch nicht fest.
01:10:31: Ich war selber auch mal da.
01:10:32: Ich hab da Udo Lindberg mal gesehen vor einem tollen Schiff auf.
01:10:36: Das hat richtig Bock gemacht.
01:10:39: Wollen wir gerne empfehlen?
01:10:39: Dass Meierwerft Festival oder NDR-Zweifestival heißt es, dass vielleicht im nächsten Jahr stattfinden wird.
01:10:46: Ist gerade gut, kann man sich Gedanken über das nächste Jahr machen.
01:10:49: Genau, richtig!
01:10:51: So und dann habe ich eine ganz besondere Aufgabe für euch, Holger.
01:10:54: Ich habe euch
01:10:55: exklusiv
01:10:56: einen Bus besorgt!
01:10:57: Du kennst die Busse hier durch den Stadtverkehr fahren?
01:10:59: Die haben hinten immer so ne große Werbung drauf und ich habe euch eine Werbefläche besorgt, die du jetzt oder ihr mit einem Spruch versehen könnt, was ihr unserer Bevölkerung und Gesellschaft mitteilen wollt.
01:11:14: Habt ihr da vielleicht irgendein Spruch auf Lager?
01:11:19: Also ich würde jetzt in Kombination so ein bisschen mit der Wohnassistenz zu Hause ist, wo Selbstbestimmung beginnt.
01:11:27: Ist das ein schönes Satz?
01:11:28: Zuhause ist, Wo Selbstbestimmung beginnt!
01:11:31: Holger kannst du damit gehen?
01:11:33: Ich würde sagen denkt auch an Inklusion.
01:11:38: sehr
01:11:38: gut diese beiden.
01:11:40: ich hatte tatsächlich auch zwei Busse recht hast Du was mache hier nur einen natürlich zwei.
01:11:45: also denkt auch An inklusion und zu hause ist wo Selbstbestimmung beginnt.
01:11:50: Sehr schön!
01:11:52: Vielen Dank euch beiden, wir sind schon am Ende unserer kleinen Sendung und da frage ich immer gerne ihr wart wahrscheinlich noch nie in einem Podcast oder?
01:11:59: Holger du schon mal?
01:12:00: Ich war schon mal... Du
01:12:02: für
01:12:02: ehrlich?!
01:12:03: Ja, ich hab mal recht viel Trell um einen Sportrollstuhl gemacht für meine Rackwie Und da bin ich durch die Presse gegangen Zeitungen, Internet.
01:12:18: Führen Sie, da hab ich schon alles mitgenommen.
01:12:21: Also
01:12:21: bist du hier der absolute Profi?
01:12:23: Das ist wirklich der allererste Gast bei mir, der das jetzt gesagt hat.
01:12:29: Weil alle anderen sagen, ne habe ich noch nie gemacht.
01:12:30: also gut ab dann sind wir Kollegen im Geiste.
01:12:33: Ja so ungefähr aber das erste mal war
01:12:36: mit
01:12:37: Bild und Ton auch
01:12:38: noch okay.
01:12:40: Haben wir am Anfang auch ein bisschen für unsere Facebook-Geschichte aufgenommen.
01:12:42: Das heißt, ein bisschen ähnlich war's dann doch?
01:12:45: Sandra bei dir ...
01:12:46: Tatsächlich noch nie!
01:12:47: Aber dafür hatte ich ja jetzt die perfekte Gesprächsteilnehmer.
01:12:50: Ja, das
01:12:50: stimmt.
01:12:51: Hat es euch ein bisschen gefallen in unseren kleinen Runden?
01:12:53: Auf
01:12:53: jeden Fall.
01:12:54: Hat
01:12:54: sehr viel Spaß gemacht.
01:12:55: Ist gar
01:12:55: nicht so schlimm ne?
01:12:57: Am Anfang ist man vielleicht ein bisschen nervös aber eigentlich ist es gar nicht zu schlimm.
01:13:00: Hat auf jeden Fall nicht weh getan.
01:13:02: So bitte.
01:13:03: Möchtet ihr noch Leute grüßen Holger?
01:13:05: Hast du noch Leute, die du grüssen möchtest?
01:13:06: oder Sandra habt ihr noch äh... Leute.
01:13:09: Ich möchte mich jedenfalls auf diesem Wege ganz herzlich bei der Sportgemeinschaft WSG Emsland grüßen.
01:13:19: Und ich hoffe, dass Menschen darauf aufmerksam wären und dass sie auch eine nette Gemeinschaft in Rollstuhl wahrnehmen!
01:13:30: Sehr toll finde ich klasse.
01:13:32: Samra du?
01:13:33: Ich grüße hiermit jetzt einfach mal das gesamte Zentrum Warbel meiner Arbeitsstätte.
01:13:38: Das wollen wir natürlich gerne tun und ich danke euch.
01:13:41: Eine Stunde und fast fünfzehn Minuten haben wir geschafft, das ist schon stattlich aber ich finde bei so einem tollen Thema Zeit die unbedingt auch Es verdient, besprochen zu werden.
01:13:53: Insofern liebe Hörer von Rollstuhl und Rakete wir hören uns im kommenden Monat wieder wie immer am fünfzehnten dann fünfzehnter September.
01:14:02: Und wer dann zu Gast sein wird das verrate ich noch nicht.
01:14:05: Das müsst ihr nämlich dann hören indem Ihr einschaltet.
01:14:08: Ich sage danke an Holger.
01:14:09: Ich sage Danke an Sandra und wünsche euch nun eine gute Sommerzeit.
01:14:14: machts gut und ciao Ciao
01:14:22: der Vitos Podcast ausmetten.
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